Herrschaftliche Pferdeschlittenfahrten durch zauberhafte Waldlandschaften

Nordostpolen - Litauen  


Die Rominter Heide, unser winterliches Reiseziel, liegt im äussersten Nordostpolen und wird wegen ihres kalten Winterklimas auch «polnische Taiga» genannt. Während unserer Reisewoche werden wir die winterliche Natur und Ruhe geniessen. Auf der Anreise werden wir die alte Hansestadt Danzig besuchen. Ausklingen lassen wir die Reise in der litauischen Kulturstadt Vilnius mit der Erkundung ihrer intakten mittelalterlichen Altstadt und mit einem Ballett- oder Opernbesuch..  

Diese Highlights erwarten Sie auf unserer Reise

  • Danzig, historische Stadt an der Ostsee
  • romantische Fahrten mit traditionellen Pferdeschlitten, vor Kälte bestens geschützt
  • zu Gast beim Forstdirektor von Rominten
  • in der Waldesstille begleitet uns der silberne Klang der Schlittenglöckchen
  • zwischen den Schlittenfahrten leichte oder ­längere Spaziergänge im Winterwald
  • Wildbeobachtung im hellen Vollmondlicht
  •  Nationalpark Wigry, Winterschmaus am Lagerfeuer «NKuligi»
  • nur für uns: romantisches Holzhotel  am eigenen See
  • Vilnius, liebliche Hauptstadt Litauens
  • 5*-Hotel Stikliai, Relais & Châteaux, ein Traum
  • auf Wunsch Oper-, Konzert- oder Ballettbesuch in Vilnius   


Preis- und Reiseinformationen

Reisedatum:    

Samstag, 27. Januar, bis Samstag, 3. Februar 2018

Anreise/Treffpunkt     

27. Januar, Zürich Flughafen

Rückkehr   

3. Februar, Ankunft in Zürich Flughafen

Preise

  • 8 Tage pauschal Fr. 3‘350.– pro Person im Doppelzimmer
  • Zuschlag Einzelzimmer (soweit verfügbar) Fr. 270.– pro Person   

In den Preisen sind inbegriffen: 

  • 1.-Klasse-SBB-Billett (Basis Halbtax-Abo) ab schweizerischem Wohnort für An- und Rückreise zu/von Zürich Flughafen
  • alle Führungen, Essen, Postkarten mit Marken, Gepäckträger, passender Tischwein zu den Mahlzeiten usw.
  • Linienflug Zürich – München – Danzig
    und Vilnius – Frankfurt – Zürich
  • komfortabler Reisebus mit einem wintererfahrenen Chauffeur des ­polnischen Verkehrsbetriebs Dubibus

Hinweise 

  • Gruppengrösse: mindestens 12, maximal 18 Gäste ·        Reiseversicherung ELVIA empfohlen, bei silvatur erhältlich
  • ID/Reisepass erforderlich, 3 Monate über das Reisedatum hinaus gültig
  • ausführliche Dokumentation, zugeschickt 4 Wochen vor Abreise
  • persönliche Reiseleitung durch Georg von Graefe, dipl. Forstingenieur ETH
  • Anmeldeschluss 2 Monate vor Abreise
  • Programm-, Fahr, und Flugplanänderungen vorbehalten

1. Reisetag | Zürich – Danzig

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Morgendlicher Abflug nach Danzig. Transfer und Stadtführung in Danzig, Langgasse und Langmarkt, Neptunbrunnen, Marienkirche, Literaturvorlesung in der Heimatstadt von Günter Grass. Übernachtung in der Hansestadt (1 Nacht).

2. bis 4. Reisetag | Wildbeobachtungen – Schlittenfahrt

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Fahrt mit unserem Bus mit Mittagsrast in Allenstein nach Zytkiejmy im äussersten Nordosten Polens an der Grenze zur russischen ­Exklave Kaliningrad/Königsberg. Wir übernachten im grosszügigen, früher königlich ostpreussischen, sanft renovierten Forsthaus bei Oberförster Henryk Rudziewicz. Einzelzimmer sind nur beschränkt verfügbar, das Haus ist bequem eingerichtet und sehr gut geheizt. Frau Visea Rudziewicz wird uns mit ausgezeichneter polnischer ­Küche verwöhnen. Die meisten der Zimmer haben ein eigenes WC und Dusche (3 Nächte).

Grosse und kleine Waldexkursionen mit Pferdeschlitten, zu Fuss, mit Schneeschuhen oder mit Langlaufskis (mit unserem Spurgerät können wir eine eigene Loipe anlegen) im grossen Rominter Wald.

Abends Wildbeobachtung im Vollmondlicht, Schwarzwild (Wildschweine), Rothirsche, Rehe, andere Waldtiere und vielleicht sogar Wölfe. Ob wir tatsächlich diese intelligenten Räuber im Mondschein sichten werden, können wir freilich nicht garantieren.

5. bis 6. Reisetag | Kloster und Nationalpark Wigry

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Fahrt in den Nationalpark Wigry. Besichtigung des ehemaligen ­Kamaldulenserklosters auf einer Halbinsel des Wigry-Sees. Spaziergang auf dem zugefrorenen Wigry-See und Möglichkeit, sich im ­Eisfischen zu probieren. In dieser zentraleuropäischen Einsamkeit auf der Halbinsel im Wigry-See hatten sich 1667 Mönche aus Krakau niedergelassen.

Am Nachmittag und Abend Exkursion zu Fuss und mit Pferdeschlitten im Nationalpark. Mit Fackeln fahren wir durch den Mondschein-Wald und geniessen ein «NKuligi». Bei diesem Wort beginnen die Augen der Polen zu leuchten – es handelt sich um ein traditionelles, romantisches Winteressen am Lagerfeuer, an dem man eingekuschelt in warme Decken und mit Wärmeflaschen an den Füssen teilnimmt. Übernachtung in einem idyllisch gelegenen, komfortablen Holzhotel am Jaczno-See im Suwałki Landschaftspark (2 Nächte).

7. Reisetag | Litauen – Vilnius

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Abfahrt mit unserem Bus nach Vilnius in Litauen, der europäischen Kulturhauptstadt 2009. Freier Stadtbummel. Vilnius, die sehr lieblich anmutende, bald 700 Jahre alte traditionsreiche Hauptstadt der baltischen Republik Litauen, liegt im Osten des Landes, nur 30 km von der weissrussischen Grenze entfernt, am Ufer des Flusses Neris. Den Stadtkern, der sich seit dem Mittelalter zu Füssen der Burg «Vilnius» entwickelte, schmücken zahlreiche alte Kirchen und Paläste. Die Stadt war einst berühmt für ihre Glasbläserkunst und ein Zentrum des osteuropäischen Judentums. Auf Wunsch Konzert- oder Opernbesuch (Programm noch offen). Übernachtung im kleinen, äusserst reizvollen 5*-Luxushotel Stikliai mitten in der Altstadt (1 Nacht).

8. Reisetag | Rückflug

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Spätes Frühstücksbuffet und Stadtbesichtigung mit der Stadtkennerin Asta Maksimiakiene. Nachmittagsflug nach Zürich.

Weitere Informationen 

Während unserer Winterwoche werden wir uns zwar gelegentlich auch den kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten widmen, aber zur Hauptsache wollen wir die winterliche Natur und Ruhe geniessen.

Rominten liegt klimatisch im Einflussbereich Sibiriens und weist daher ein kaltes Winterklima auf. Das Programm wird täglich der jeweiligen Schnee- und Wetterlage angepasst. Bei atlantischen Warmlufteinbrüchen, bei ungünstiger Witterung oder Schneemangel sehen wir interessante Ausflüge vor, zum Beispiel durch die masurische Seenplatte.

Die Rominter Heide liegt in Nordostpolen, ca. 130 km nördlich von Bialystok, unmittelbar an der Grenze zur russischen Exklave Kaliningrad/Königsberg. Der 260 km 2 grosse Wald war das Jagdgebiet der preussischen Herzöge wie der deutschen Könige und Kaiser und blieb so vor der Abholzung bewahrt. Die gemütliche Oberförsterei von Rominten sowie das idyllisch auf einer Landzunge gelegene Holzhotel am Jaczno-See sind ideale Ausgangspunkte für unsere Erkundungsfahrten in die winterliche, erholsame Landschaft.

Eine artenreiche, zauberhafte Landschaft, in welcher Wolf, Luchs, Elch, Rothirsch, Reh, Wildschwein, Biber, Fuchs, Dachs und Marder noch ungestört leben und beobachtet werden können. Auch vogelkundlich ist das Gebiet spannend.

Die Wildtiere kümmert es nicht, dass heute die Staatsgrenze zur russischen Exklave Kaliningrad/Königsberg quer durch den Wald verläuft. Wir geniessen verträumte Siedlungen und reizvolle Landschaften, wie sie der Schriftsteller Siegfried Lenz («So zärtlich war Suleyken») beschrieb. Bei den täglichen Exkursionen gibt es verschiedene Varianten, je nach sportlichem Betätigungsbedürfnis: Pferdeschlittenfahrten, Waldspaziergänge, Langlaufrunden oder erlebnisreiches Cross-Country-Skiing durch die winterliche Natur.

 

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